Mit einem vielseitigen und würdigten Gottesdienst wurde Pfarrer Timo Garthe nach
6 Jahren Tätigkeit verabschiedet.

 

Wie wichtig es ist, an der Quelle des Lebens angeschlossen zu sein, das machte Timo Garthe in seiner Abschiedspredigt deutlich. Gerade beim Wechsel  eines Pfarrers ist es essenziell, an dieser Quelle angeschlossen zu bleiben. Pfarrer kommen und gehen, die Kraft Gottes aber bleibt, so Timo Garthe.

Auf der Kirchenwiese nutzten über 150 Besucher die Gelegeheit, dem facettenreichen Abschieds-Gottesdienst für die Familie Garthe beizuwohnen. Mitgestaltet wurde er vom FaGott-Team, dem Chörli und der Lobpreisband. Spezielle Gottesdienste werden immer wieder einmal gemeinsam mit dem Ekkharthof gestaltet. Zum Dank für die gute Zusammenarbeit gab ein Bewohner der Festgemeinde in anrührender Weise ein typisch schweizerisches Lied zum Besten. Timo Garthe war zusammen mit seiner Familie lange in Indonesien tätig gewesen. Seiner Sprachkenntnis wegen wurde er immer wieder eingeladen bei der indonesischen Gemeinschaft Agape in der Schweiz Gottesdienst zu halten. Eine Delegation bereicherte musikalisch den Gottesdienst und segnete Garthes weiteren Weg auf traditionelle Weise.

Timo Garthes kantonales Engagement im Asylzentrum Kreuzlingen und als Karikaturist beim Kirchenboten würdigte die Kirchenrätin Ruth Pfister im Namen der evangelischen Landeskirche.

Allen würde die fröhliche Art Timo Garthes in Erinnerung bleiben und natürlich seine humoristischen oder zum Nachdenken anregenden geflügelten Worte, hielt die Kirchenpräsidentin Marianne Schleusser Rückschau auf die sechs Jahre von Timo Garthe. Persönliche Kontakte seien für ihn prioritär gewesen und er sei auch auf ungewöhnliche Ideen der Kirchenvorsteherschaft eingegangen und habe sogar einen mittelalterlichen Kaplan Garthe gespielt beim 500-Jahr Jubiläum der Kirche.

Als Dankeschön und als Erinnerung an die Schweizer Berge erhält die Familie zwei Arvenbäume, die sich Garthes sehr gewünscht hatten und sie an die Schweizer Berge, vor allem den Alpstein erinnern sollen in ihrer neuen Heimat in Deutschland.

 

Zum gemeinsamen Mittagessen blieben die Besucher gerne sitzen, nicht zuletzt, um Garthes zu danken und Adieu zu sagen. Die Kirchenvorsteherschaft wünscht Manuela und Timo Garthe ein gutes Ankommen in der neuen Gemeinde und Gottes Segen für die kommenden Herausforderungen.