Übersichtsplan aller Termine bis zur Konfirmation

 

Wir treffen uns jeweils dienstags um 18:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

 

UNSERE KONFIRMANDEN - JAHRESTERMINE IM ÜBERBLICK

20.06.2017                  -            Elternabend (19.Uhr / KGH Oberhofen)

06.08.-12.08.2017    -           Konf-Lager Tessin

13.08.2017                -           Begrüßungsgottesdienst

03.10.2017                -           Konf-Einheit I

24.10.2017                  -            Konf-Einheit II

14.11.2017                -           Konf-Einheit III

28.11.2017                -           Konf-Einheit IV

05.12.2017                -           Konf-Einheit V

19.12.2017                -           Konf-Einheit VI

09.01.2018                -           Konf-Einheit VII

23.01.2018                  -            Konf-Einheit VIII

13.02.2018                -           Konf-Einheit IX

06.03.2018                -           Konf-Einheit X

09.03.2018                  -            Elternabend (19.Uhr / KGH Oberhofen)

20.03.2018                -           Konf-Einheit XI

24.04.2018                -           Vorbereitungseinheit Konfirmation

06.05.2018                  -            Konfirmation in Oberhofen

10.05.2018                  -            Konfirmation in Illighausen

 

Hinzu kommen Anlässe wie der gemeinsam gestaltete Gottesdienst

oder der Besuch in unserer Jugendgruppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminänderungen vorbehalten – Infos über den E-Mail-Verteiler

 

 

 

 

 

 

Konfirmation 2017

© by Rokosch

 

unsere Konfirmanden


DIE KONFIRMATION 2016

Konfirmandenklasse 2016/2017

 

Zu Beginn des Konfirmationsjahrs fahren wir in der letzten Woche der Sommerferien ins Konf-Lager nach Arcegno, dies befindet sich unweit von Locarno und Ascona. Wir werden die Zeit gemeinsam mit zwei weiteren Konfirmandengruppen verbringen. Lebens- und Glaubensfragen sowie Ausflüge in die Umgebung stehen auf dem Programm.   

 

 

Auszug aus der Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau

Die Taufe steht üblicherweise am Anfang des Lebens. Die Kirche begleitet die Kinder und die Jugendlichen über die verschiedenen Altersabschnitte, von der Geburt über die Vorschulzeit, die Schulzeit und das Konfirmationsjahr, das mit einem festlichen Gottesdienst abgeschlossen wird.

 

Mit der Konfirmation wird die junge Frau, der junge Mann religiös mündig und kann die Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und zur Kirche selber und bewusster gestalten. Konfirmierte können auch ein Patenamt übernehmen und nach vollendetem 16. Altersjahr das kirchliche Stimm- und Wahlrecht in ihrer Kirchgemeinde ausüben. Die Bedeutung der Konfirmation hat mindestens drei Ebenen:

 

1. Die Konfirmation geht zurück auf die Reformationszeit. DieBewegung der Täufer lehnte damals die Säuglingstaufe ab, weil das Christwerden und Christsein eine persönliche, bewusst vollzogene Entscheidung voraussetze, wozu ein Säugling nicht in der Lage sei. Martin Bucer, ein namhafter Reformator, entwickelte 1539 als Kompromiss das Modell der Konfirmation, die die Kindertaufe beibehielt, jedoch eine persönliche Taufbestätigung durch den Konfirmanden/die Konfirmandin enthielt. Bei der Konfirmation erhalten die jungen Menschen die Gelegenheit, zusammen mit der Gemeinde ihren Glauben zu bekennen und die mit der Taufe verbundene Einladung zu einem christlichen Leben zu bekräftigen.

 

2. Ein bewusstes persönliches Bekenntnis von allen Konfirmand/innen erwarten zu wollen, wäre unrealistisch. Aber es geht bei der Konfirmation auch um den Segen, der den jungen Menschen beim Übergang ins Erwachsenenalter zugesprochen wird und um die Aufnahme in die Gemeinde als Erwachsene Mitglieder. Das Fest der Konfirmation soll den jungen Menschen bewusst machen, dass sie nun mündige Glieder der Gemeinschaft der Erwachsenen sind und bestimmte Rechte und Pflichten haben. Auf diesem Weg in die Zukunft wird ihnen der Segen Gottes zugesprochen als Ermutigung und Halt in allen Wechselfällen des Lebens.

 

3. Die Konfirmation versteht sich aber auch als Abschluss des kirchlichen Unterrichts. Über Jahre hinweg konnten die Kinder und Jugendlichen auf unterschiedliche Weise erfahren und Anteil nehmen an all dem, was die Kirchen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart bewegt und umgetrieben hat. Und es ist zu hoffen, dass diese jungen Menschen dabei etwas mitbekommen haben von dem, was dem Leben Halt und dem Glauben Orientierung gibt.

 

Es ist immer ein besonderes Erlebnis, die Jugendlichen in dieser Lebensphase begleiten zu dürfen. Sie lassen sich meistens gerne motivieren, wenn man den richtigen Ton trifft, sie nicht über- und nicht unterfordert, sie ernst nimmt und ihnen Freiraum gibt, um selber etwas zu gestalten z. B. für einen Gottesdienst oder irgendeine Aktion. Besonders präsent sind sie bei typischen Lebensthemen: Wer bin ich? Wem kann ich vertrauen? Wie ist das mit der Liebe? Gibt es Hoffnung, die wirklich trägt? Und damit ist man dann bereits mitten drin in den Hauptfragen des christlichen Glaubens.