Unsere Konfirmanden 2017/18

Herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation !

Dieses Jahr durften 10 Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Kirchgemeinde den Abschluss eines spannendenden und herausfordernden Jahres feiern. Mit der Erkenntnis, dass Konfirmation kein Punkt ist, sondern ein Doppelpunkt auf dem Weg mit Gott, gestalteten die jungen Menschen ihren besonderen Festgottesdienst. Sich dem Licht der Welt aussetzen und zugleich dieses Licht reflektieren und weiter geben, - wie schön, dass dieses Lebensmotto des christlichen Glaubens unsere Konfirmierten auch auf ihren nächsten Lebensabschnitten begleiten wird.

Konfirmiert wurden in diesem Jahr:

Luana Bolzli, Sven Bossart, Liam Dietler, Ladina Furini, Cornelia Huber, Nadine Ilg, Rahel Gassmann, Jonas Rhyner, Lena Schreiber, Alischa Walser

Konfirmation 2017

© by Rokosch

 

unsere Konfirmanden


DIE KONFIRMATION 2016

Konfirmandenklasse 2016/2017

 

Zu Beginn des Konfirmationsjahrs fahren wir in der letzten Woche der Sommerferien ins Konf-Lager nach Arcegno, dies befindet sich unweit von Locarno und Ascona. Wir werden die Zeit gemeinsam mit zwei weiteren Konfirmandengruppen verbringen. Lebens- und Glaubensfragen sowie Ausflüge in die Umgebung stehen auf dem Programm.   

 

 

Auszug aus der Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau

Die Taufe steht üblicherweise am Anfang des Lebens. Die Kirche begleitet die Kinder und die Jugendlichen über die verschiedenen Altersabschnitte, von der Geburt über die Vorschulzeit, die Schulzeit und das Konfirmationsjahr, das mit einem festlichen Gottesdienst abgeschlossen wird.

 

Mit der Konfirmation wird die junge Frau, der junge Mann religiös mündig und kann die Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und zur Kirche selber und bewusster gestalten. Konfirmierte können auch ein Patenamt übernehmen und nach vollendetem 16. Altersjahr das kirchliche Stimm- und Wahlrecht in ihrer Kirchgemeinde ausüben. Die Bedeutung der Konfirmation hat mindestens drei Ebenen:

 

1. Die Konfirmation geht zurück auf die Reformationszeit. DieBewegung der Täufer lehnte damals die Säuglingstaufe ab, weil das Christwerden und Christsein eine persönliche, bewusst vollzogene Entscheidung voraussetze, wozu ein Säugling nicht in der Lage sei. Martin Bucer, ein namhafter Reformator, entwickelte 1539 als Kompromiss das Modell der Konfirmation, die die Kindertaufe beibehielt, jedoch eine persönliche Taufbestätigung durch den Konfirmanden/die Konfirmandin enthielt. Bei der Konfirmation erhalten die jungen Menschen die Gelegenheit, zusammen mit der Gemeinde ihren Glauben zu bekennen und die mit der Taufe verbundene Einladung zu einem christlichen Leben zu bekräftigen.

 

2. Ein bewusstes persönliches Bekenntnis von allen Konfirmand/innen erwarten zu wollen, wäre unrealistisch. Aber es geht bei der Konfirmation auch um den Segen, der den jungen Menschen beim Übergang ins Erwachsenenalter zugesprochen wird und um die Aufnahme in die Gemeinde als Erwachsene Mitglieder. Das Fest der Konfirmation soll den jungen Menschen bewusst machen, dass sie nun mündige Glieder der Gemeinschaft der Erwachsenen sind und bestimmte Rechte und Pflichten haben. Auf diesem Weg in die Zukunft wird ihnen der Segen Gottes zugesprochen als Ermutigung und Halt in allen Wechselfällen des Lebens.

 

3. Die Konfirmation versteht sich aber auch als Abschluss des kirchlichen Unterrichts. Über Jahre hinweg konnten die Kinder und Jugendlichen auf unterschiedliche Weise erfahren und Anteil nehmen an all dem, was die Kirchen und Religionen in Vergangenheit und Gegenwart bewegt und umgetrieben hat. Und es ist zu hoffen, dass diese jungen Menschen dabei etwas mitbekommen haben von dem, was dem Leben Halt und dem Glauben Orientierung gibt.

 

Es ist immer ein besonderes Erlebnis, die Jugendlichen in dieser Lebensphase begleiten zu dürfen. Sie lassen sich meistens gerne motivieren, wenn man den richtigen Ton trifft, sie nicht über- und nicht unterfordert, sie ernst nimmt und ihnen Freiraum gibt, um selber etwas zu gestalten z. B. für einen Gottesdienst oder irgendeine Aktion. Besonders präsent sind sie bei typischen Lebensthemen: Wer bin ich? Wem kann ich vertrauen? Wie ist das mit der Liebe? Gibt es Hoffnung, die wirklich trägt? Und damit ist man dann bereits mitten drin in den Hauptfragen des christlichen Glaubens.